Grafikdesign für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Die Neue Sammlung – The International Design Museum Munich, aber auch für die Subkulturszene in München. Für die Bayerische Staatsoper – und das unabhängige Music Label Gomma, für das Thalia Theater in Hamburg und den Modeschöpfer Kostas Murkudis in Berlin. Creative Director des ZEITmagazins – und der alternativen Münchner Monatszeitung „super paper“, seit jüngstem auch der Quartalszeitung für die Pinakothek der Moderne.
 
2007 gründete Mirko Borsche sein eigenes Studio in München, Bureau Mirko Borsche, dessen Arbeiten in den Bereichen Editorial Design, Buchgestaltung, Plakate und Websites inzwischen vielfach mit internationalen Auszeichnungen gewürdigt wurden.
 
Für die Ausstellung „unplugged“ reduziert Mirko Borsche die visuelle Sprache seiner originalen Arbeiten auf handgemalte Plakate: jedes ein Unikat, alle im Format 70 x 100 cm, alle in Schwarz-Weiß – eine radikale Uminterpretation der Design-Aufgabe „Plakat“ als inhaltliches Element innerhalb einer Museumsausstellung. Die Abstraktion der ursprünglichen Entwurfsideen durch schwarze Pinselstriche auf hellem Grund und das immer gleiche Format, auf das die Komposition großer Plakate ebenso wie Magazin-Cover oder CD-Hüllen gebracht werden, erlaubt einen ungewöhnlichen, neuen Blick auf die Arbeit und die gestalterische Haltung des Bureaus Mirko Borsche.Eine Ausstellung der Neuen Sammlung – The International Design Museum Munich – in Kooperation mit Bureau Mirko Borsche.
 
Mit freundlicher Unterstützung durch Atelier Steffen Kehrle, München.
 
Zur Ausstellung erscheint ein Mappenwerk mit allen Exponaten im Format 297 mm x 210 mm. Mit Texten von Christoph Amend und Florian Hufnagl. 74 lose Blätter, handgedruckt auf dem Risographen. Einband handkonfektioniert, Siebdruck. Entwurf: Mirko Borsche. Auflage 100 Exemplare.
 
Plakat
 
Pinakothek der Moderne. München
Unplugged. Bureau Mirko Borsche. Design Works!
13.01.2012 – 18.03.2012



Mirko Borsche / Bureau Mirko Borsche, Coverversionen eigener Grafikdesign-Arbeiten seit den 1990er Jahren bis 2011. Tusche auf Papier, MDF-Platten. . Foto: Julian Baumann
Blick in die Ausstellung. Foto: Julian Baumann


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Blick in die Ausstellung. Foto: Julian Baumann