Blick in die Ausstellung


Der Österreicher Peter Skubic (geb. 1935) ist bis heute der Provocateur unter den Schmuckkünstlern. Um 1969 entstanden seine ersten freien Goldschmiede-Arbeiten. Schon bald zählte er zu den international beachteten, einflussreichen Neuerern des Metiers. Sein Diktum: „Schmuck ist eine geistige Disziplin“.
Zentrale Gestaltungsprinzipien seiner Arbeiten – häufig aus dem ungewöhnlichen Material Edelstahl – sind Strenge, Klarheit der Proportionen, Präzision, radikaler Minimalismus und unnachgiebige Widerborstigkeit. Spannungsbroschen, Balanceobjekte: so lauten die charakteristischen Bezeichnungen einiger Werkgruppen.
Der Künstler-Konstrukteur Peter Skubic versteht das Schmuckmachen als Abenteuer, Körperaktion, schöpferische Befreiungstat und Grenzüberschreitung.

Eine Ausstellung der Neuen Sammlung

Ausstellung | München | 19.03.2011 – 15.05.2011