Max Bill / Hans Gugelot unter Mitwirkung von Werkmeister Paul Hildinger, Ulmer Hocker / Hocker für zwei Sitzhöhen, 1954, Paul Hildinger, Ulm.
© Max Bill / VG Bild-Kunst, Bonn 2018; Hans Gugelot; Paul Hildinger. Foto. Die Neue Sammlung (A. Laurenzo)


Walter Zeischegg, Obstschalen, 1967/1972, Helit Presswerk Westfalen Fridrich Hefendehl GmbH & Co. KD, Kierspe.
© Walter Zeischegg, HfG-Archiv / Museum Ulm. Foto: Die Neue Sammlung (A. Laurenzo)


Die Hochschule für Gestaltung in Ulm war eine moderne, visionäre Ausbildungsstätte, welche sowohl mit ihrer Methodik als auch ihrer neuartigen Gestaltung das deutsche und internationale Designverständnis nachhaltig beeinflusste. Ihre Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1953 war politisch bestimmt. Aufbauend auf der Volkshochschule Ulm entwickelten die Initiatoren Inge Aicher-Scholl und Otl Aicher eine Schule, die bewusst antifaschistisch, international und demokratisch konzipiert war. Die HfG Ulm entstand in der Nachfolge des Bauhauses als wichtige Institution, die den Beruf des Industriedesigners in wissenschaftlicher und theoretischer Weise professionalisierte. Trotz ihrer Schließung 1968 aufgrund schwindender politischer Unterstützung fanden die fortschrittlichen Ideen und lösungsorientierten Methoden der Ulmer Schule weltweite Verbreitung. In Erinnerung an das Ende vor 50 Jahren veranschaulicht die Präsentation anhand von ausgewählten Arbeiten aus den Bereichen Produktgestaltung, Visuelle Kommunikation und Fotografie die Programmatik der HfG Ulm.

Eine Präsentation der Neuen Sammlung in Kooperation mit dem Neuen Museum in Nürnberg

Neues Museum. Nürnberg
Ab 06.07.2018