Bruno Martinazzi. Memory Maps. Schmuck – Skulptur. Foto: Rainer Viertlböck


Bruno Martinazzi. Memory Maps. Schmuck – Skulptur. Foto: Rainer Viertlböck


Einer der großen Pioniere des Autorenschmucks: Bruno Martinazzi (1923 – 2018) verknüpft antikes Gedankengut mit moderner Weltanschauung und -erfahrung.
Auf dieser Grundlage erfindet er seine singulären Schmuckstücke, für die er den Körper zum Vorbild nimmt, als Pars pro toto.
Körperwölbungen, Füße, Augen, Münder etwa, werden in Broschen, Ringen, Hals- und Armschmuck verewigt.
Martinazzi wählt Gold als jene Materie, die Absolutheit und Transzendenz versinnbildlicht.
Die Auswahl von rund 40 Arbeiten in Gold und mehreren Skulpturengruppen bietet eine komprimierte und konzentrierte Retrospektive und lädt ein, den Werdegang und das ästhetische Spektrum von Bruno Martinazzi an beispielhaften Werken zu verfolgen.

Eine Ausstellung der Neuen Sammlung und des Neuen Museums in Nürnberg
Kuratiert von Dr. Ellen Maurer Zilioli, Brescia
Unterstützt durch das Italienische Kultur­institut, München

siehe auch:
Bruno Martinazzi (1923 – 2018)



Neues Museum. Nürnberg
10.06.2011 – 06.11.2011